Riesterrente als sichere GeldanlageRiesterrente mit Riester Förderung
Warum Sie die Riesterrente und Riester Förderung nutzen sollten?
Die Rente ist sicher, das war vor zwanzig Jahren einmal das Schlagwort von dem alten Arbeitsminister Norbert Blüm.
Seit dem ist genau eines sicher, man muss für seine Rente einiges selbst tun. Die Riester Rente ist ein wichtiger
Bestandteil jeder Altersvorsorge. Besonders Interessant allein schon durch die staatliche Riester Förderung und die
Eigenkapital - Garantien. Das Grundprinzip der Riesterrente ist, der zukünftige Rentner spart einen Kapitalstock an
und der Staat gibt einen Teil in Form von Riester Förderung oder Steuererleichterungen zu. Bei Hohem Einkommen
winken attraktive Steuererleichterungen.
Riesterrente und das Funktionsprinzip
Es gibt einen speziellen Personenkreis, der am Riestersparen teilnehmen kann. Als
Faustregel gilt hier, alle Personen, die Rentenbeiträge zahlen müssen, können von der
Riesterrente profitieren. Es sind zertifizierte Rentenverträge in Deutschland förderbar, die eine lebenslange
Rente zum Ziel haben. Es werden Zulagen vom Staat gewährt und es werden Steuerermäßigungen gewährt. Wenn eine der
Voraussetzungen wegfällt, dann müssen auch sowohl die Zulagen als auch die Steuerermäßigungen an den Staat
zurückgezahlt werden. Die Zulagen und die Steuerermäßigungen steigen individuell mit dem Familienstand. Je mehr
Kinder desto mehr Zulagen gibt es. Die Steuerermäßigungen über den Passus "Sonderausgaben" und Zulagen ergänzen
sich, das heißt, man bekommt nicht sowohl Zulagen als auch Steuerermäßigungen sondern entweder oder. Wer jedoch
seinen Lebensabend nicht in Deutschland verbringen möchte, dem ist von einer Riesterrente abzuraten. Hierfür gibt
es geeignetere Möglichkeiten für die Altersvorsorge.
Riesterrente - Verträge und Vertragsarten
Alle Sparpläne haben eines gemeinsam, es soll ein Kapitalstock aufgebaut werden. Man spart
sozusagen Vermögen für die Zukunft an. Das Vermögen soll dann Zinsen bringen und später als Leibrente ausgezahlt
werden. Das ist dann also ein ganz anderes Konzept als bei der normalen Rente. Die normale Rente basiert auf einem
Generationenvertrag, sobald man in Rente geht bezahlt die jüngere Generation für einen. Die Rente oder der
Rentenanspruch stellt klassisch einen Anteil am Bruttosozialprodukt dar. Das Generationenprinzip funktioniert bei
einer normalen Bevölkerungspyramide. Durch den Pillenknick in den 60er Jahren sieht das insgesamt anders aus. Damit
die Rente für die nachfolgende Generation bezahlbar bleibt, wurde die Riester Rente und die Rürruprente entwickelt.
Wobei die Rürruprente nur für Selbstständige und Vielverdiener interessant ist. Hier warten große Steuergeschenke.
Die Riesterrente hingegen ist besonders für Arbeitnehmer und sozialversicherungspflichtige Angestellte
geeignet.
Es existiert zunächst einmal der normale Riester Sparplan. Dieser muss zertifiziert sein,
das heißt von der Zentralstelle für Altersvermögen (ZfA) abgenommen sein. Das Vermögen wird also erfasst und ist in
gewissem Sinne auch vor Zugriffen geschützt. Das gilt speziell auch für Hartz IV Fälle. Gerade wenn man mitten im
Leben steht kann es vorkommen, dass man kurz vor Renteneintritt seine Altersvorsorge nach einer Arbeitslosenphase
abgeben muss. Riesterrenten und deren Vermögen ist im Rahmen von Freibeträgen vor dem Zugriff des Staates
geschützt.
Die Riesterrente kann als Riester Sparplan, Riester Fondssparpläne und auch als Riester
Direktversicherungen genutzt werden. Die Direktversicherungen waren früher für Arbeitnehmer schon interessant, es
waren steuerbegünstigte Lebensversicherungen. Die Riester Förderung gibt es sowohl für den klassische Riester
Sparplan als auch als Riester - Fondssparplan. In der Vergangenheit hatten Fondssparpläne eine gute
Zinsperformance.
Man sollte aber beachten, dass das Gütesiegel der ZFA nichts über die Qualität oder die
Sicherheit eines Riester -Vertrages aussagt. Die ZFA kontrolliert nur, ob der Vertrag dem Gesetz der Riesterrente
entspricht. Gerade in Krisenzeiten kann es mit Fonds zu Verlusten führen. Trotzdem gibt es gewisse
Kapitalgarantien, die von den Banken und Geldinstituten eingehalten werden müssen, damit das Zertifikat
"Riesterrente" vergeben wird.
Seit dem Jahr 2008 können auch selbst genutzte Immobilien mit einem Bau Riester finanziert
werden. Man bekommt also eine Riester Förderung sowohl für Bausparpläne als auch für Baukredite, die man abzahlt.
Die Raten für das Haus, so es in Deutschland steht und selbst genutzt ist, können steuerlich so behandelt werden,
als wenn es ein normale Riesterrente wäre.
Die Förderung von Baukrediten durch die Riester Förderung senkt im Effekt die Zinslast für
einen angestellten Bauherren. Es entspricht in manchen Dingen damit der alten § 7b (erhöhte Abschreibung für
Wohneigentum), die ja vor einigen Jahren abgeschafft wurde.
Fazit zur Riesterrente
Somit ist eine Riesterrente nicht nur als sichere Geldanlage mit einer
Eigenkapitalsicherheit interessant. Sie kann auch helfen die Baukredit – Lasten von Bauherren zu senken. Möglich
wir dies durch die staatliche Riester Förderung. Die Förderung muss für jeden Riester – Vertrag jedes Jahr neu
beantragt werden. Oft geschiet dies automatisch über die entsprechende Versicherung. Wir können Ihnen nur Raten
dies jährlich zu kontrollieren. Nicht selten wird die Riester Förderung nicht automatisch von der Gesellschaft
beantragt oder durchgeführt. Somit erhalten Sie auch keine Riester Förderung. Auch beim Abschluss einer
Riesterrente gilt das Prinzip: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
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