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Mit der richtigen Geldanlage für Ihren Vermögensaufbau. Oft genug wurden Anleger durch   falsche Anlagestrategien für ihre Geldanlage enttäuscht. Damit ist jetzt Schluss. Erfahren Sie welche Strategien und Geldanlagen langfristig erfolgreich sind. Worauf Sie bei einer Geldanlage achten sollten und wie Sie Ihr Geld richtig anlegen.

Leitzins Leitzinsen

Leitzins, was ist das eigentlich?

Der Leitzins wird mithilfe der EZB – Europäische Zentralbank gesteuert. Der EZB – Rat entscheidet und steuert mit dem Leitzins die wirtschaftliche Entwicklung und deren Geldmenge im Euroraum. Der Leitzins ist ein Regularium, für die Wirtschaftspolitik in Europa. Auf der Grundlage der jeweiligen Indikatoren wird dann die Entscheidung getroffen, ob der Leitzins so bleibt, sie steigen sollen oder abgesenkt werden. Die Leitzinsen sind dabei die Zinsen, die eine Bank in Europa zahlen muss, wenn sie sich Geld bei der EZB leiht. In der Regel geben die Banken die Höhe der Leitzinsen an die privaten Kunden weiter, in dem sie bei gesunkenem Leitzins die Zinsen für Verbraucherkredite, Dispositionskredite oder Baukredite, sowie die Zinsen, die sie auf Tages- oder Festgeldanlagen senken. Bei gestiegenem Leitzins verhält sich das Ganze umgekehrt, die Zinsen für Kredite steigen, sowie die Zinsen für Geldanlagen.

 

Der Leitzins und die EZB

Der Leitzins ist für die EZB das wichtigste Steuerelement. Die EZB als sogenannter Währungshüter zeichnet verantwortlich für die gemeinsame Währung in Euroland. Das neue Europa umfasst inzwischen 16 Länder, die den Euro als Landeswährung haben. Zur Hauptaufgabe der Europäischen Zentralbank gehört es, im europäischen Raum für eine Stabilität der Preise zu sorgen. Die Anhebung der Leitzinsen oder die Absenkung der Leitzinsen ist das probate Mittel, mit dem die EZB die Geldpolitik in Euroland steuert.

Der Leitzins in der Finanz- und Wirtschaftskrise

Derzeit liegt der Leitzins, aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkriese im Euroland auf einem historischen Tiefstand von 1 Prozent. Das macht das Geld für die Banken billig in der Beschaffung. Dies kann zur Folge haben, dass die umlaufende Geldmenge steigt und das Geld an Wert verliert. Es kann zu einer inflationären Situation kommt. Mit zunehmender Inflation hebt die EZB den Leitzins wieder an. Es werden weniger Kredite vergeben und die Geldmenge im Markt wird dadurch vermindert. Die Gefahr einer Inflation sinkt.

Viele Menschen in Deutschland haben sich in der vergangenen Zeit sehr wenig mit solchen Fragen, wie dem Leitzins beschäftigt und auch kaum gewusst, welche Bedeutung die Veränderungen beim Leitzins auf ihre Kredite oder ihre Spareinlagen haben können.
Mittlerweile ist das Interesse der Verbraucher gewachsen. Dazu hat auch die Finanzkriese 2008 / 2009 beigetragen. Der Leitzins wurde innerhalb eines halben Jahres mehrere Male gesenkt. Der Leitzins erreichte einen historischen Tiefststand. Für die Medien der Schwerpunkt, wenn es um die Bewältigung der Auswirkungen der Finanzkriese geht.

Leitzins: Und was heißt das jetzt für den Einzelnen?

Warum der Leitzins unser Leben beeinflussen kann? Wer noch im vergangenen Jahr auf den Zug aufgesprungen ist, sich vom traditionellen Sparbuch verabschiedet und ein Tagesgeldkonto eröffnet hatte, dass mit bis zu 6 Prozent Zinsen vergütet wurde, der hat seit Januar gemerkt, was es heißt, wenn der Leitzins sinkt und die Banken den gesunkenen Leitzins direkt an die Verbraucher weitergeben. Mittlerweile ist das Zinsniveau für Tagesgeld bei allen Banken um die 2 Prozent gesunken. Im Moment ist die Rendite eher mager, wenn der Verbraucher auf Tagesgeld setzt. Die Zinsen für Dispositions- und Verbraucherkredite, welche die Banken von ihrem Kunden verlangen, wenn sie sich Geld leihen, wurden nicht in gleichem Maß angepasst. Die Banken verdienen jetzt ordentlich Geld mit dem Geld, dass sie sich selbst zu einem Leitzins von 1 Prozent bei der EZB leihen können.

Gut beraten ist jetzt, wer ein langfristiges Hypothekendarlehen aufnehmen möchte. Die Bauzinsen dafür sind, aufgrund der niedrigen Leitzinsen extrem günstig. Gerade jetzt zeigt sich wieder, dass das sogenannte Beton-Gold (auch Immobilie genannt) in Krisenzeiten die beste Geldanlage sein kann. Es ist durchaus sinnvoll, bei einem niedrigen Leitzins die Ersparnisse als Eigenkapital in einen Immobilien-Kauf zu investieren und ein Darlehen mit über 15 Jahre Zinsbindung aufzunehmen. Damit kann der aus dem niedrigen Leitzins resultierende günstige Bauzins über einen längeren Zeitraum gesichert werden. Alle Bauherren hingegen, bei denen in den nächsten Jahren die Zinsbindung abläuft, sollten sich schon heute über die Anschlussfinanzierung Gedanken machen und sich die Folgen der niedrigen Leitzinsen über ein Forward Darlehen sichern. Die dadurch eingesparten Kosten sind mit Sicherheit höher als die Zinserträge aus Spareinlagen, die mit Absenkung der Leitzinsen in den Keller gerutscht sind.

Leitzins: Tipps für Sie

Sinkt der Leitzins, so sinken auch die Zinsen für Geldanlagen. Somit verringert sich auch die Rendite bei ihrem Vermögensaufbau. Für Bauherren hingegen sinken die Bauzinsen und damit auch die Belastung der Baufinanzierung. Deshalb ist eine Beimischung von Immobilien, zum Vermögensaufbau ratsam. Somit sind Sie bei sinkendem und steigendem Leitzins immer auf der richtigen Seite. Was dem einen Leid ist dem anderen Freud.

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